Gedenkort für Burak Bektaş

von der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş:

Für einen lebendigen Gedenk- und Lernort

Burak Bektaș wurde am 5. April 2012 auf offener Straße in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten erschossen. Der Polizei ist es bislang nicht gelungen, den Fall aufzuklären.

Er stand gerade mit vier anderen Jugendlichen an der Rudower Straße, als sich der Täter der Gruppe näherte. Völlig unvermittelt und wortlos schoss er auf Burak und die anderen. Burak wurde tödlich getroffen, zwei seiner Freunde überlebten lebensgefährlich verletzt.

Bis heute bedeutet der schreckliche Mord für die Familie und Freund*innen Schmerz, Trauer und Wut. Bis heute gibt es laut den ermittelnden Berliner Behörden „keine Spur zum Täter“.

Die Familie von Burak kämpft seit der Tat für Aufklärung. Wir als Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş arbeiten seit Sommer 2012 daran, die Familie zu unterstützen, den ungeklärten Fall im öffentlichen Bewusstsein zu halten und die ermittelnden Behörden unter Druck zu setzen.

Wichtig ist uns dabei die enge Zusammenarbeit mit der Familie und den Freund*innen von Burak. Im Verlauf der Zusammenarbeit äußerte Melek Bektaș, Buraks Mutter, den Wunsch, einen Gedenkort für ihren Sohn zu schaffen.

Die Initiative hat die Idee aufgegriffen und will gemeinsam mit den betroffenen Überlebenden, den Angehörigen und Freund*innen einen sichtbaren und lebendigen Gedenkort schaffen, um die Erinnerung an Burak wachzuhalten.

Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

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